Ihr Schulleiter an der TÜV Rheinland Privatschule für Gestaltung und Elektrotechnik in Köln: Herr Stefan Hohage.

Heute möchten wir Ihnen und Euch Herrn Stefan Hohage vorstellen, Schulleiter an der TÜV Rheinland Privatschule in  Köln.

 

Herr Hohage, wo liegt Ihr Heimathafen? Ich komme aus Neukirchen-Vluyn.

Welche Ausbildung haben Sie absolviert? Als Erstausbildung habe ich eine Banklehre absolviert, ich bin also gelernter Bankkaufmann. Im Anschluss habe ich ein Wirtschaftsstudium begonnen und als Diplom-Ökonom abgeschlossen und ich bin auch ausgebildeter Lehrer für die Sekundarstufe II.

Welches waren Ihre Studienfächer? Wirtschaftswissenschaft mit den Schwerpunkten Rechnungswesen und Zivilrecht. Wobei bei unseren Ausbildungsgängen der Name des Unterrichtsfachs anders lautet. Ich unterrichte „Wirtschaftslehre“, was aber Teile wie Vertragsrecht, Personal oder auch Absatzwirtschaft/Marketing enthält.

Was begeistert Sie an Ihrem Fach? In der Wirtschaftslehre ist das Schöne, dass jeder etwas damit anfangen kann. Die Schüler merken bereits bei ihren Praktika, dass sie z.B. Verträge besser verstehen oder wirtschaftliche Zusammenhänge ganz anders interpretieren können. Oder auch bei Vertragsverhandlungen für künftige Anstellungsverträge fühlen sich die Schüler nicht so verloren in der juristischen Sprache, da sie bereits im Teil Arbeitsrecht gelernt haben, worauf es bei einem Arbeitsvertrag ankommt. Es ist schön auch von den Schülern zu hören, dass sie das theoretisch erlernte Wissen anwenden können. Das ist auch für die Schüler eine positive und motivierende Erfahrung, da sie so sehen, dass sie nicht „umsonst“ büffeln.

 Was heißt lehren für Sie? Als Lehrer sehe ich meine Aufgabe natürlich darin fachlichen Input zu geben. Eine Herausforderung, die aber besonders Spaß macht, ist die jungen Menschen auch für Fächer zu begeistern, die vielleicht auf den ersten Blick nicht sonderlich spannend sind und die Schülerinnen und Schüler dazu zu motivieren, sich auch in diesen Fächern anzustrengen.

Und was gerade auch bei den jüngeren Schülern noch dazu kommt, dass man sie auch auf ihrem Weg in die berufliche Zukunft nicht nur fachlich begleiten muss, sondern auch persönlich. Z.B. macht ja keinem jeden Tag alles Spaß, aber den Jugendlichen muss auch vermittelt werden, dass auch diese Arbeiten erledigt werden müssen. Da ist häufiger gutes Zureden und Überzeugungskraft gefragt.

Was finden Sie besonders an Ihrer Tätigkeit als Schulleiter? Als Schulleiter schätze ich meine Autonomie und die Gestaltungsfreiheit, die ich für meine Schule habe. Aber auch ganz normale verwaltende Tätigkeiten und natürlich der Unterricht gehören zu meinem Alltag. Ich finde, dass die Mischung aus so vielen verschiedenen Bereichen meine Tätigkeit unheimlich spannend macht und ich muss morgens auf dem Weg zur Arbeit nie Sorge haben, dass Langeweile aufkommen könnte.

Was möchten Sie Ihren Schülern mit auf den Weg geben? Ich möchte gerne meinen Schülern drei Dinge mit auf den Weg geben.

  1. Ich möchte, dass unsere Schüler während Ihrer Ausbildung sich die maximal mögliche Fachkompetenz aneignen, die sie während der 3 Jahre bei uns an der Schule erlangen können, so dass sie eigenständig handlungsfähig in ihrem Beruf sind.
  2. Ich möchte, dass unsere Schüler ihre eigene Perspektive auch über ihren Ausbildungsberuf hinaus im Blick behalten. Mein Wunsch ist es, dass alle Schüler aus ihrer Ausbildung die Motivation ziehen auch neben ihrem Beruf neue Wege zu suchen, z.B. eine weitere Ausbildung oder ein Studium in Betracht ziehen.
  3. Ich möchte, dass unsere Schüler das Gefühl haben, dass wir sie auf ihrem Weg vom Übergang des „Kind sein Dürfens“ zum Erwachsensein unterstützen. Ihnen aber auch vermitteln, dass nicht immer alles Spaß machen wird und dass man sich nicht immer nur die Sahnestücke rauspicken kann.

Wer ist Ihr Superheld? Gottlieb Daimler. Er hatte erstmalig die „zündende Idee“ ein Fahrzeug mit einem Benzinmotor auszustatten. Die Geburtsstunde des Automobils! Dank seiner Erfindung hat er den Menschen dazu verholfen, mobiler und damit unabhängiger zu werden.

Welches ist aktuell Ihr Lieblingskinofilm? Schreie und Flüstern von Ingmar Bergman

Welches ist Ihr Lieblingssport? Radsport

 

 

Darf ich vorstellen?

Ihre Schulleiterin an der TÜV Rheinland Privatschule für Gestaltung und Kosmetik in Düsseldorf: Frau Ulla Kirchhoff.

Frau Kirchhoff, wo liegt Ihr Heimathafen? Ich komme aus Bocholt.

Welche Ausbildung haben Sie absolviert? Zunächst habe ich mein Lehramt Studium in Düsseldorf absolviert. Außerdem habe ich eine Qualifizierung für Gerätetechnik gemacht und derzeit mache ich noch eine Ausbildung im Bereich Chemie.

Welches sind Ihre Unterrichtsfächer? Gesundheitslehre und Gerätetechnik.

Was begeistert Sie an Ihren Fächern? Bei der Gesundheitslehre begeistert mich, dass das ganzheitliche Verständnis des Menschen im Vordergrund steht. Es ist wahnsinnig interessant zu verstehen, was alles welche Auswirkungen auf Aussehen, Ausstrahlung und Haut hat.

Bei der Gerätetechnik reizt mich ganz klar die Technik und hier insbesondere die Bereiche, in denen man nicht unbedingt Technik vermuten würde. Wie z.B. technische Möglichkeiten, um einen Menschen zu verschönern. Oder auch die Chancen, die Innovationen bringen, um Arbeit einfacher und effektiver zu gestalten.

Was heißt lehren für Sie? Lehren bedeutet für mich, Schüler für Inhalte zu begeistern und ihnen Fähigkeiten zu vermitteln, die sie für ihre berufliche Zukunft benötigen.

Was finden Sie besonders an Ihrer Tätigkeit als Schulleiterin? Als Schulleiterin habe ich eine Vielzahl an Aufgaben, vom Unterricht bis zur Verwaltungstätigkeit. Aber ich habe eben auch die Möglichkeit mitzugestalten und mitzubestimmen. Das macht die Schulleitertätigkeit zu einem täglich neuen interessanten Arbeitsplatz.

Was möchten Sie Ihren Schülern mit auf den Weg geben? Der gewählte Beruf muss einem Freude machen, aber auch Weiterentwicklungspotenzial geben. Nur dann hat man die Chance seinen eigenen Weg zu gehen und sein Umfeld zu gestalten.

Welches ist aktuell Ihr Lieblingskinofilm? Match Point von Woody Allen

Welches ist Ihr Lieblingssport? Tennis

 

http://www.tuv.com/schulen

 

Auf die fettfreie Oberfläche kommt es an!

Wieso kann auf verschmutzten Oberflächen keine weitere Schicht aufgebracht werden?

Mit den Ursachen, die  zu dieser Frage führen, haben sich die Schülerinnen und Schüler der TÜV Rheinland Fachschule für Galvanotechnik in Nürnberg in einer ausgiebigen „Entfettungsstudie“ beschäftigt. Seit dem Schuljahr 2014/2015 wird an der Studie gearbeitet, die durch Schüler unterschiedlicher Jahrgänge im Rahmen ihrer Weiterbildung zum Galvanotechniker umgesetzt wird.

Es ist allgemein, und speziell in der Welt der Oberflächentechnik, bekannt, dass sich Verunreinigungen auf nachfolgende Beschichtungsprozesse negativ auswirken bzw. zu Beschichtungsstörungen führen können. Störende Einflussfaktoren auf der Oberfläche des Grundwerkstoffes wie beispielsweise Reste von Öl und Fett müssen daher entfernt werden. Dabei gilt es das Zusammenspiel von Chemie, Mechanik, Temperatur und Zeit (Sinner’scher Kreis) im Rahmen der industriellen Teilereinigung zu verstehen und zu quantifizieren.

Ziele der Entfettungsstudie sind einerseits die Untersuchung der Wirkung von Entfettungslösungen unter Variation ausgewählter Parameter und andererseits die Bewertung der auf dem Bauteil verbleibenden Restverschmutzung um daraus Erkenntnisse für die tägliche Praxis zu erhalten.

In diesem Jahr können nun alle (ehemaligen) Schülerinnen und Schüler sowie ihre Betreuer den Erfolg der ersten Etappe ihrer Arbeit ernten. Die renommierte Fachzeitschrift Galvanotechnik aus dem Leuze-Verlag fand das Projekt so spannend, dass sie eine Zusammenfassung der Studie in ihrer nächsten Ausgabe im Juni 2017 veröffentlichen wird.

Konnten wir Dich neugierig machen? Auch Du kannst Teil dieser Studie werden, deren erste Etappe Du hier einsehen kannst. Hier geht es zur Studie.

Nutze die Chance und melde Dich für Deine Weiterbildung zum Galvanotechniker an. Für das Schuljahr 2017/2018 sind noch wenige Plätze frei.

Weitere Informationen findest Du hier: https://www.tuv.com/de/deutschland/schule/berufsfachschule_nuernberg.html