Warum du dich für eine schulische Berufsausbildung entscheiden solltest

Schulische Berufsausbildung

Das Schuljahr hat begonnen und die Abschlussklässler nehmen volle Fahrt auf das letzte Jahr auf. Im Nu stehen die Prüfungen an und die Schule ist vorbei. Doch wie geht es weiter?

Die Weichen für die berufliche Zukunft sollten deshalb schon frühzeitig gestellt werden. Welchen Beruf möchte ich erlernen? Wo sind meine Stärken? Was könnte mir Spaß machen? Das sind grundsätzliche Fragen, die sich wohl jeder Schulabgänger stellen wird.

Doch die wenigsten denken dabei auch an die unterschiedlichen Ausbildungsformen: Schulische Berufsausbildung oder betriebliche Ausbildung? Was ist besser? Wo sind die Unterschiede?

Ganz klar, eine betriebliche Berufsausbildung findet dual in einem Unternehmen statt. D.h. die Azubis sind für den praktischen Teil in der Firma und für den theoretischen Unterricht in einer Berufsschule. Die schulische Ausbildung findet hingegen überwiegend in einer Berufsschule bzw. in einem Berufskolleg statt. Die Praxis wird auch dort gelehrt oder in einem Praktikumsbetrieb.

Was sind aber die Vorteile einer schulischen Ausbildung an einer Berufsfachschule oder an einem Berufskolleg?

Bestimmte Berufe sind nur dort erlernbar. So kann man einen speziellen Abschluss im pflegerischen, sozialen, kaufmännischen oder technischen Bereich absolvieren. In der Regel ist die Ausbildungsdauer mit 2 – 3 Jahren kürzer als in der betrieblichen Ausbildung. Die schulische Berufsausbildung hat den weiteren Vorteil, dass zeitgleich mit dem staatlich anerkannten Berufsabschluss auch die Fachhochschulreife erlangt wird.

Im Gegensatz zur dualen Berufsausbildung erhält man bei der schulischen Ausbildung jedoch keine Ausbildungsvergütung. Um den Lebensunterhalt zu sichern, können Schüler BAföG beantragen. Kindergeld und Wohngeldzuschuss können ebenfalls die finanzielle Situation verbessern.

Um eine schulische Berufsausbildung zu beginnen, muss einen Realschulabschluss haben. Bei einigen Ausbildungen reicht auch ein Hauptschulabschluss. Für bestimmte Ausbildungsgänge, z.B. Gestaltung und Medien, wird zusätzlich ein Eignungstest durchgeführt.

Was gehört in die Bewerbungsmappe?

Die Bewerbung an einem Berufskolleg ist relativ einfach: Lebenslauf, Kurzanschreiben und Schulzeugnisse sind Bestandteile der Bewerbungsmappe. Entweder wird im Vorfeld oder nach dem Einreichen der Unterlagen ein Gespräch mit der Schulleitung geführt. In diesem Gespräch wird die Ausbildung und die Schule vorgestellt. Fragen zur Finanzierung und Schulablauf werden geklärt.

Wer vorab testen möchte, ob eine schulische Berufsausbildung das Richtige ist, sollte Infotage besuchen oder am Schnupperunterricht teilnehmen. An diesen kann man sich unverbindlich ein Bild über die Schule, Lehrer und Mitstreiter machen.

Ausbildungsgänge bei TÜV Rheinland

  • Gestaltungstechnischer Assistent
  • Technischer Assistent für Informatik
  • Elektrotechnischer Assistent
  • Biologisch-technischer Assistent
  • Chemisch-technischer Assistent
  • Kosmetikerin
  • Altenpfleger
  • Ergotherapeut
  • Physiotherapeut

Berufsfachschulen

Die Berufskollegs sind bundesweit zu finden:

Dresden | Düsseldorf | Görlitz | Gera | Köln | Nürnberg | München | Siegen

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