Auf Zähneputzen und Peelings verzichten – der Umwelt zuliebe!?

Bereits im Jahr 2013 beschäftigte sich einer unserer Technikerschüler der Fachrichtung Umweltschutztechnik & regenerative Energien in seiner Projektarbeit mit „Mikroplastik“ – einem Thema, das seit einigen Jahren ins Zentrum der Umweltchemie rückte. Unter Mikroplastik versteht man Plastikpartikel mit einer Größe im Mikrometerbereich. Sie entstehen in großer Menge bei der Zersetzung von Plastikmüll, werden aber auch beim Waschen von synthetischen Textilien freigesetzt. Weiterhin kann sich Mikroplastik in Kosmetika befinden, bspw. als Abrasivstoff (Schleifpartikel) in Zahnpasta und Peelings oder als Füllstoff und Bindemittel in Cremes. Aus mehreren Gründen ist Mikroplastik problematisch:

Die Partikel werden in konventionellen Kläranlagen nur teilweise zurückgehalten und gelangen daher in großen Mengen in die Gewässer, wo sie von Tieren aufgenommen werden können. Dadurch gelangen sie in unsere Nahrungskette. Außerdem handelt es sich bei Kunststoffen um vorwiegend lipophile Substanzen, die wie ein Schwamm ebenfalls lipophile Schadstoffe (Pestizide, Weichmacher usw.) aufnehmen können.

Wer an weiteren Infos über Mikroplastik interessiert ist, sollte sich den folgenden Artikel aus der Zeitschrift „labor&more“ durchlesen.

http://www.laborundmore.com/archive/178,426710/Chemie/Gefahr-fuer-den-Menschen%3F.html

Auch der Bund Naturschutz Deutschland (BUND) hat sich bereits intensiv mit dem Thema beschäftigt und einen Einkaufsratgeber herausgegeben, der Produkte auflistet, in denen Mikroplastik eingesetzt wird. Die Broschüre lässt sich auf folgender Seite runterladen: http://www.bund.net/mikroplastik

Der Verbraucher ist dazu aufgerufen, sein Einkaufsverhalten zu überdenken und auf Produkte ohne Mikroplastik zurückzugreifen. Wir wollen wissen, wie weit Duschgels mit Mikroplastik noch verbreitet sind!

Enthält dein Duschgel Mikroplastik?

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Das Ergebnis werden wir Ende des Monats präsentieren.

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