Die Reise geht weiter. Zu Besuch am Berufskolleg in Köln.

Und unsere Reise durch die Schulen von TÜV Rheinland geht weiter. Diesmal wurden wir zu einem Besuch an das Berufskolleg in Köln eingeladen.

Hier werden angehende Gestaltungstechnische Assistenten/innen (GTA) und Elektrotechnische Assistenten/innen (ETA) ausgebildet.

Wir hatten die Gelegenheit eine Unter- und Mittelstufenklasse der GTAs sowie eine Unterstufenklasse der ETAs kennen zu lernen. Das Berufsbild eines GTAs ist äußerst vielfältig. Ein ausgebildeter GTA kann sowohl im Industrie-, im Verpackungsdesign oder auch im Textildesign eingesetzt werden. Manche GTAs starten ihren Weg aber auch in einer Werbeagentur oder arbeiten in Marketingabteilungen größerer Unternehmen.

Während der Ausbildung werden die Schüler in die fachspezifischen Fächer wie Gestaltungstechnik, digitale Gestaltung oder Verfahrenstechniken eingewiesen. Die angehenden GTAs bekommen außerdem die fächerübergreifenden Inhalte aus Mathematik, Englisch und Deutsch vermittelt, so dass sie am Ende der Ausbildung neben dem Abschlusszeugnis als GTA auch noch ein Zeugnis über ihre Fachhochschulreife erhalten.

Wir haben mit Lucia, Tanja, Alina und Alicia aus der GTA-Klasse sprechen können, die im August 2015 ihre Ausbildung begonnen haben. Die Schülerinnen waren alle sehr beschäftigt, da die Abgabe ihrer Praktikumsmappe ihres vorangegangenen 6-wöchigen Praktikums näher rückte. Nichts desto trotz haben die vier sich die Zeit genommen, um uns zu berichten, was sie für unterschiedliche Praktika absolviert haben, was auch wieder die Vielseitigkeit dieses Berufes zeigt.

Tanja (21) hat ihr Praktikum bei der InfoKom vom Landschaftsverband Rheinland absolviert. Ihre Aufgaben lagen hier bei der Mitarbeit am Jahresbericht 2016 und da speziell in der Visualisierung von Inhalten. Tanja hat bereits auch ein Praktikum bei einem Schmuckdesigner gemacht und sieht hier eher ihre künftige berufliche Zukunft, da sie sich hier kreativer betätigen und mit interessanten Rohstoffen arbeiten kann. Sie überlegt nach ihrer Ausbildung noch ein Studium zur Schmuckdesignerin anzuschließen.

Alicia und Alina haben ihre Praktika beide bei einer Werbeagentur gemacht

Über ihre Ausbildung bei TÜV Rheinland berichten sie folgendes:

Wir haben an dem TÜV Rheinland Berufskolleg sehr viel Neues gelernt, was für unsere weitere Berufslaufbahn hilfreich ist. Zum Beispiel den Umgang mit den Adobe-Programmen wie Photoshop, Illustrator und Indesign. Durch die 6-wöchigen Praktika erfahren wir das Berufsleben in verschiedenen Bereichen, wie zum Beispiel in Agenturen, Schreinereien oder bei Fotografen. Dort können wir viele Erfahrungen sammeln. Es wird im Unterricht oft in Gruppen gearbeitet, aber es gibt natürlich auch Einzelprojekte, für die man genügend Zeit bekommt. Der GTA-Lehrgang bietet spannende Projekte und man lernt viel zu verschiedenen Themen. Die Schulleitung und die Lehrer sind sehr nett und hilfsbereit. Wir haben hier viele positive Erfahrungen gesammelt und wurden bisher gut auf unsere Zukunft in der Arbeitswelt vorbereitet. Alicia (18)

 

An unserem Berufskolleg gefallen mir die spannenden Projekte, die in vielen Fächern gemacht werden, am besten. In der Mittelstufe zum Beispiel, geht es unter anderem um das Thema Verpackungsdesign. In den Fächern Digitale Gestaltung und Wirtschaftslehre entwerfen wir eine Verpackung für ein Produkt, was sehr spannend ist und großen Spaß macht. Bei Projekten können wir immer selbstständig arbeiten, was mir sehr gut gefällt.

Wenn wir Probleme haben, oder Hilfe brauchen, kann man immer auf die Lehrer oder die Schulleitung zukommen. Außerdem machen wir im GTA-Lehrgang viele Exkursionen zu unterschiedlichen Museen und Ausstellungen und können so viele Seiten der Kunst kennenlernen. Alina (18)

 

Die aktuelle Unterstufe der GTAs, die Einschulung war im August 2016, arbeitet derzeit an einem Skulptur Projekt. Die Aufgabe ist es eine kleine Skulptur als Vorlage zu entwickeln und dann diese um ein Vielfaches zu vergrößern.

Skulpturen aus der Unterstufe der GTAs.

 

 

 

 

 

 

 

Und was machen unsere angehenden Elektrotechnischen Assistenten (ETA)?  Die 3-jährige Ausbildung bereitet die Schüler auf ihre Tätigkeit in Unternehmen der Elektroindustrie, Fachabteilung von Elektromärkten oder auch in Ingenieurbüros vor. Während der Ausbildung werden die Schüler in Informationstechnik, Elektrotechnik, Messtechnik und Mikroprozessortechnik unterrichtet. Außerdem lernen sie die Grundlagen der Speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) und das Zeichnen in CAD-Programmen (Computer-aided Design). Und natürlich werden auch unsere angehenden ETAs in fachübergreifenden Fächern wie Mathematik und Englisch unterrichtet und erlangen mit dem Abschluss ihrer Berufsausbildung außerdem die Fachhochschulreife.

Neben ihren Betriebspraktika erlangen die Schüler ihr Praxiswissen durch viele Projektarbeiten, die sie während ihrer Ausbildung absolvieren.  Theoretische Inhalte werden so oft es geht mit praktischen Arbeiten untermauert, so dass die Schüler gleich lernen, wie die Praxis funktioniert.  Projektarbeitsthemen der letzten Jahre sind z.B. die Schaltung eines Metalldetektors zu entwickeln und zu bauen.

Die Morseanlage der ETAs.

 

 

 

 

 

 

 

Oder sogar eine Morsenanlage zu bauen.

Für die angehenden ETAs ist es besonders hervor zu heben, dass sie, bei entsprechender Eignung, neben der FH-Reife zusätzlich den Vermerk auf ihrem Zeugnis erhalten, dass sie eine Elektrofachkraft nach DIN EN 501101-1 sind.

Auch mit Andreas, 19 Jahre alt, Schüler der Unterstufe des Jahrgangs 2016, konnten wir sprechen. Er berichtete uns begeistert von seiner Ausbildung.

Ich habe mich eigentlich recht spontan für die Ausbildung zum ETA entschieden. Und bin nach wie vor sehr zufrieden mit der Entscheidung. Ursprünglich wollte ich eigentlich im Bereich Sport eine Ausbildung beginnen, hab mich aber doch lieber für einen klassischen Beruf entschieden. Außerdem finde ich die Möglichkeit meine fachspezifische FH-Reife mit der Ausbildung zu erlangen einfach super.

Am meisten Spaß machen mir die Fächer in denen ich selber etwas entwickeln und umsetzen kann, wie z.B. Schaltungen. Da lernt man wirklich was für den Beruf. Das habe ich auch gerade bei meinem 6-wöchigen Praktikum gemerkt. Zu Anfang durfte ich noch nicht so viel machen, weil der Chef auch Sorge hatte, dass ich noch nicht ausreichend Fachwissen mitbringe. Gegen Ende wurde das aber immer mehr, weil er dann gesehen hatte, was uns bereits im ersten Schuljahr alles beigebracht wurde.

Langfristig peile ich aber auch noch ein Studium an, da ich glaube, dass die Kombination aus Ausbildung und Studium mir in der Zukunft am meisten bringen wird.

Ich kann allen, die mit dem Gedanken einer elektrotechnischen Ausbildung spielen, die Ausbildung zum ETA bei TÜV Rheinland nur nahe legen, da beides – Theorie und Praxis – unheimlich gut vermittelt werden. Und auch der Kontakt zu den höheren Klassenstufen ist immer nett und hilfsbereit, so dass man auch im ersten Jahr nicht immer der „neue“ ist. Und ich finde, dass der ETA ein Abschluss ist, auf den man immer zurückgreifen kann. In der Elektrotechnik werden so viele Fachkräfte benötigt. Also ist die Ausbildung eigentlich eine sichere Sache.“ 

Du interessierst Dich auch für die Ausbildung zur/zum GTA oder ETA? Dann melde Dich schnell bei uns unter: 0221 962532-22

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