Von der Lebensmittelindustrie in die Schule.

Der aus Stade, in der Nähe von Hamburg, kommenden Dr. Andreas Bösch ist inzwischen seit fast 10 Jahren an der TÜV Rheinland Privatschule in Nürnberg tätig. 2007 hat er als Lehrkraft für die Instrumentelle Analytik Chemie angefangen. Inzwischen ist Dr. Bösch seit 2015 Schulleiter der Berufsfachschule für Biologisch- und Chemisch-Technischen-Assistenten sowie für die Technikerfachschule für Umwelt-, Galvano- und Biotechnik in Nürnberg.

Außerdem leitet er den Standort in Ismaning bei München. Hier werden Biotechniker und Biologisch-Technische Assistenten in berufsbegleitenden Lehrgängen auf ihre Abschlussprüfungen vorbereitet.

Nach seinem Abitur hat Dr. Bösch eine Ausbildung als Chemielaborant absolviert. Anschließend hat er noch Lebensmittelchemie studiert und sich nach einem kurzen Ausflug in die freie Wirtschaft für eine Tätigkeit an der TÜV Rheinland Privatschule Nürnberg entschieden.

Herr Dr. Bösch, Sie unterrichten Ihre Schüler aktuell in den Fächern Instrumentelle Analytik sowie Lebensmittelchemie. Was begeistert Sie an ihren Unterrichtsfächern?

In der instrumentellen Analytik und der Lebensmittelchemie kann ich das machen, was ich schon immer gerne gemacht habe. Dinge genau unter die Lupe nehmen. Schon mit den ersten Heuaufgüssen in meiner Kindheit konnte ich mich stundenlang beschäftigen. Das genaue auseinanderdividieren und untersuchen von chemischen Reaktionen ist super spannend und macht mir immer wieder Spaß – auch wenn ich einen Versuch zum hundertsten Mal mache.

Instrumentelle Analytik klingt spannend, aber ich persönlich kann damit nicht so wirklich was anfangen. Können Sie einem Laien in einfachen Worten erklären, wie die Instrumentelle Analytik funktioniert?

Kennen Sie CSI?

Ja.

Die Personen, die in den Laboren mit den tollen Instrumenten, Geräten und Programmen arbeiten, sind Chemiker, die sich der instrumentellen Analytik bedienen. Darunter versteht man Analysemethoden, mit denen sich geringste Mengen eines Stoffes nachweisen lassen. So ist es mit den allermodernsten Geräten möglich, einen Würfelzucker nachzuweisen, der im Bodensee aufgelöst wurde (zumindest rein rechnerisch). Im Rahmen der CTA-Ausbildung untersuchen wir natürlich keine Gifte in Leichen, sondern zum Beispiel des Gehalt von Süßstoffen oder Koffein in Getränken.

Ah, das verstehe sogar ich als Chemie-Laie. Danke!

Sie sind, nach 8-jähriger reiner Lehrtätigkeit, seit 2015 Schulleiter der TÜV Rheinland Privatschulen in Nürnberg. Was finden Sie besonders toll an Ihrer Tätigkeit als Schulleiter?

Als Schulleiter habe ich einen unheimlich abwechslungsreichen Job. Natürlich unterrichte ich auch noch und das auch sehr gerne. Aber auch die vielfältigen Aufgaben, die zusätzlich im Verwaltungsbereich dazu kommen, machen meinen Arbeitstag sehr bunt und immer anders. Außerdem finde ich es toll, dass ich vielmehr Einfluss auf die Entwicklung der Schule habe und auch federführend ihr Profil mitgestalten kann. Das macht außerordentlich viel Spaß.

Was heißt Lehren für Sie?

Lehren heißt für mich, dass ich meine Schüler für Ihre spätere Tätigkeit in ihrem Beruf fit mache.

Was möchten Sie Ihren Schülern mit auf den Weg geben?

Ich hoffe, dass ich meinen Schülern in den zwei Jahren, die sie bei uns sind, vermitteln kann, dass man sich auch mal etwas trauen muss, frei nach dem Spruch: „Dem Gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße“. (Martin Walser) Auch wenn man vielleicht nicht immer so richtig sicher bei einer Sache ist, sollte man manchmal einfach loslegen – im Labor, aber auch außerhalb von Schule und Beruf – , denn häufig zeichnet sich der Weg, den man gehen sollte, oder die Lösung eines Problems erst ab, wenn man etwas anfängt.

Wer ist Ihr Superheld?

Hmmm. Heute habe ich eigentlich gar keinen Superhelden mehr. Aber früher fand ich Captain Kirk von Raumschiff Enterprise toll. Denn auch Captain Kirk hat sich vieles getraut und ist zu „unbekannten Galaxien“ aufgebrochen.

Welches ist Ihr Lieblingssport? Radfahren und Wandern.

Zu Besuch an der TÜV Rheinland Privatschule in Düsseldorf.

An der TÜV Rheinland Privatschule in Düsseldorf stehen Körper- und Schönheitspflege sowie die Entwicklung und Realisierung grafischer und künstlerischer Erscheinungsbilder von Produkten im Vordergrund. Denn hier lernen unsere Schüler in nur 3 Jahren die anerkannten Ausbildungsberufe Kosmetiker/in oder Gestaltungstechnische/r Assistent/in. Wir wurden zu einem Rundgang an der Schule eingeladen und hatten die Gelegenheit mit zwei Schülern zu sprechen.

Das TÜV Rheinland Logo, gestaltet von unseren GTAs, aus Styrodur.

In Düsseldorf werden unsere angehenden Kosmetiker/innen auf ihre künftige Tätigkeit in Kosmetikstudios, Wellnesshotels sowie Hautarztpraxen vorbereitet. Die 3-jährige Ausbildung vermittelt den Schülern u.a. die Inhalte Gesundheitslehre, kosmetische Behandlungsmethoden und sensibilisiert sie für die Rohstoffe und Produkte, mit denen sie arbeiten. Da unsere Schüler auch in fachübergreifenden Fächern wie Mathematik und Englisch unterrichtet werden, erlangen sie mit dem Abschluss ihrer Berufsausbildung außerdem die Fachhochschulreife. In hellen, modern ausgestatteten Räumen und mit hochwertigen Pflege- und Kosmetikprodukten erlernen unsere Schüler ihr künftiges Handwerk.

Oben: Der Praxisraum für die angehenden Kosmetiker/innen. Unten: Beispiel für ein professionelles Make-up.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei unserem Besuch haben wir mit Venera (19) sprechen können, die derzeit die Mittelstufe der Ausbildung zur Kosmetikerin besucht. Sie ist von ihrer Ausbildung sehr begeistert und hat Spaß an den Tätigkeiten. Venera hat ihre Berufung in der Kosmetik gefunden. Die dekorative Kosmetik ist einfach ihr Ding. Für Venera ist nach ihrer Ausbildung noch nicht Schluss. Sie möchte sich dann noch zur Make-up Artist weiterqualifizieren.

Die TÜV Rheinland Privatschule Düsseldorf beherbergt aber auch die Klassen der Gestaltungs-technischen Assistenten (GTA) von der Unter- bis zur Oberstufe. Während der Ausbildung werden die Schüler in die fachspezifischen Fächer wie Gestaltungstechnik, digitale Gestaltung oder Verfahren-techniken eingewiesen. Auch die angehenden GTAs bekommen die fächerübergreifenden Inhalte aus Mathematik, Englisch und Deutsch vermittelt, so dass auch sie am Ende der Ausbildung neben dem Abschlusszeugnis als GTA auch noch ein Zeugnis über ihre Fachhochschulreife erhalten.

Als GTA liegen die beruflichen Einsatzmöglichkeiten u.a. bei Werbeagenturen, Rundfunkveranstaltern oder Softwarefirmen. Unsere GTAs erlernen ihren künftigen Beruf in gut ausgestatteten Werkräumen und PC-Labors, die mit der neusten Software ausgestattet sind.

Links: Graffiti und Werkstücke der GTAs. Rechts: Werkraum für die GTAs.

 

 

 

 

 

Ein Projekt, das alle unsere GTAs während Ihrer Schulzeit bei uns gestalten: Modellbau und Design.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei unserem Besuch haben wir Jonathan (19) aus der Oberstufe der GTA-Klassen kennengelernt. D.h. er befindet sich gerade im dritten Ausbildungsjahr. Jonathan erzählte uns begeistert von den Projekten, die sie während der Ausbildung bearbeiten dürfen. Für ihn ist Gestaltung nicht mit Design gleichzusetzen, denn seiner Meinung nach ist Gestaltung klassischer als Design. Jonathan hat auch schon Pläne für die Zeit nach seinem Abschluss. Er möchte sich dann noch weiterqualifizieren. Am liebsten möchte er ein Studium für Kommunikationsdesign beginnen.

Siehst Du Deine berufliche Zukunft in der Verschönerung von Menschen oder der Gestaltung von Produkten?

Dann mach Dich auf den Weg an die TÜV Rheinland Privatschule in Düsseldorf. Hier kannst Du Deine Karriere in der Kosmetik oder Gestaltung starten.

Für Fragen wende Dich direkt an unsere Schulleiterin Ulla Kirchhoff: Tel. 0211 90803-18

Wir freuen uns auf Dich!

https://www.tuv.com/de/deutschland/schule/berufskolleg_duesseldorf.html

 

 

Ihr Schulleiter an der TÜV Rheinland Privatschule für Gestaltung und Elektrotechnik in Köln: Herr Stefan Hohage.

Heute möchten wir Ihnen und Euch Herrn Stefan Hohage vorstellen, Schulleiter an der TÜV Rheinland Privatschule in  Köln.

 

Herr Hohage, wo liegt Ihr Heimathafen? Ich komme aus Neukirchen-Vluyn.

Welche Ausbildung haben Sie absolviert? Als Erstausbildung habe ich eine Banklehre absolviert, ich bin also gelernter Bankkaufmann. Im Anschluss habe ich ein Wirtschaftsstudium begonnen und als Diplom-Ökonom abgeschlossen und ich bin auch ausgebildeter Lehrer für die Sekundarstufe II.

Welches waren Ihre Studienfächer? Wirtschaftswissenschaft mit den Schwerpunkten Rechnungswesen und Zivilrecht. Wobei bei unseren Ausbildungsgängen der Name des Unterrichtsfachs anders lautet. Ich unterrichte „Wirtschaftslehre“, was aber Teile wie Vertragsrecht, Personal oder auch Absatzwirtschaft/Marketing enthält.

Was begeistert Sie an Ihrem Fach? In der Wirtschaftslehre ist das Schöne, dass jeder etwas damit anfangen kann. Die Schüler merken bereits bei ihren Praktika, dass sie z.B. Verträge besser verstehen oder wirtschaftliche Zusammenhänge ganz anders interpretieren können. Oder auch bei Vertragsverhandlungen für künftige Anstellungsverträge fühlen sich die Schüler nicht so verloren in der juristischen Sprache, da sie bereits im Teil Arbeitsrecht gelernt haben, worauf es bei einem Arbeitsvertrag ankommt. Es ist schön auch von den Schülern zu hören, dass sie das theoretisch erlernte Wissen anwenden können. Das ist auch für die Schüler eine positive und motivierende Erfahrung, da sie so sehen, dass sie nicht „umsonst“ büffeln.

 Was heißt lehren für Sie? Als Lehrer sehe ich meine Aufgabe natürlich darin fachlichen Input zu geben. Eine Herausforderung, die aber besonders Spaß macht, ist die jungen Menschen auch für Fächer zu begeistern, die vielleicht auf den ersten Blick nicht sonderlich spannend sind und die Schülerinnen und Schüler dazu zu motivieren, sich auch in diesen Fächern anzustrengen.

Und was gerade auch bei den jüngeren Schülern noch dazu kommt, dass man sie auch auf ihrem Weg in die berufliche Zukunft nicht nur fachlich begleiten muss, sondern auch persönlich. Z.B. macht ja keinem jeden Tag alles Spaß, aber den Jugendlichen muss auch vermittelt werden, dass auch diese Arbeiten erledigt werden müssen. Da ist häufiger gutes Zureden und Überzeugungskraft gefragt.

Was finden Sie besonders an Ihrer Tätigkeit als Schulleiter? Als Schulleiter schätze ich meine Autonomie und die Gestaltungsfreiheit, die ich für meine Schule habe. Aber auch ganz normale verwaltende Tätigkeiten und natürlich der Unterricht gehören zu meinem Alltag. Ich finde, dass die Mischung aus so vielen verschiedenen Bereichen meine Tätigkeit unheimlich spannend macht und ich muss morgens auf dem Weg zur Arbeit nie Sorge haben, dass Langeweile aufkommen könnte.

Was möchten Sie Ihren Schülern mit auf den Weg geben? Ich möchte gerne meinen Schülern drei Dinge mit auf den Weg geben.

  1. Ich möchte, dass unsere Schüler während Ihrer Ausbildung sich die maximal mögliche Fachkompetenz aneignen, die sie während der 3 Jahre bei uns an der Schule erlangen können, so dass sie eigenständig handlungsfähig in ihrem Beruf sind.
  2. Ich möchte, dass unsere Schüler ihre eigene Perspektive auch über ihren Ausbildungsberuf hinaus im Blick behalten. Mein Wunsch ist es, dass alle Schüler aus ihrer Ausbildung die Motivation ziehen auch neben ihrem Beruf neue Wege zu suchen, z.B. eine weitere Ausbildung oder ein Studium in Betracht ziehen.
  3. Ich möchte, dass unsere Schüler das Gefühl haben, dass wir sie auf ihrem Weg vom Übergang des „Kind sein Dürfens“ zum Erwachsensein unterstützen. Ihnen aber auch vermitteln, dass nicht immer alles Spaß machen wird und dass man sich nicht immer nur die Sahnestücke rauspicken kann.

Wer ist Ihr Superheld? Gottlieb Daimler. Er hatte erstmalig die „zündende Idee“ ein Fahrzeug mit einem Benzinmotor auszustatten. Die Geburtsstunde des Automobils! Dank seiner Erfindung hat er den Menschen dazu verholfen, mobiler und damit unabhängiger zu werden.

Welches ist aktuell Ihr Lieblingskinofilm? Schreie und Flüstern von Ingmar Bergman

Welches ist Ihr Lieblingssport? Radsport

 

 

Darf ich vorstellen?

Ihre Schulleiterin an der TÜV Rheinland Privatschule für Gestaltung und Kosmetik in Düsseldorf: Frau Ulla Kirchhoff.

Frau Kirchhoff, wo liegt Ihr Heimathafen? Ich komme aus Bocholt.

Welche Ausbildung haben Sie absolviert? Zunächst habe ich mein Lehramt Studium in Düsseldorf absolviert. Außerdem habe ich eine Qualifizierung für Gerätetechnik gemacht und derzeit mache ich noch eine Ausbildung im Bereich Chemie.

Welches sind Ihre Unterrichtsfächer? Gesundheitslehre und Gerätetechnik.

Was begeistert Sie an Ihren Fächern? Bei der Gesundheitslehre begeistert mich, dass das ganzheitliche Verständnis des Menschen im Vordergrund steht. Es ist wahnsinnig interessant zu verstehen, was alles welche Auswirkungen auf Aussehen, Ausstrahlung und Haut hat.

Bei der Gerätetechnik reizt mich ganz klar die Technik und hier insbesondere die Bereiche, in denen man nicht unbedingt Technik vermuten würde. Wie z.B. technische Möglichkeiten, um einen Menschen zu verschönern. Oder auch die Chancen, die Innovationen bringen, um Arbeit einfacher und effektiver zu gestalten.

Was heißt lehren für Sie? Lehren bedeutet für mich, Schüler für Inhalte zu begeistern und ihnen Fähigkeiten zu vermitteln, die sie für ihre berufliche Zukunft benötigen.

Was finden Sie besonders an Ihrer Tätigkeit als Schulleiterin? Als Schulleiterin habe ich eine Vielzahl an Aufgaben, vom Unterricht bis zur Verwaltungstätigkeit. Aber ich habe eben auch die Möglichkeit mitzugestalten und mitzubestimmen. Das macht die Schulleitertätigkeit zu einem täglich neuen interessanten Arbeitsplatz.

Was möchten Sie Ihren Schülern mit auf den Weg geben? Der gewählte Beruf muss einem Freude machen, aber auch Weiterentwicklungspotenzial geben. Nur dann hat man die Chance seinen eigenen Weg zu gehen und sein Umfeld zu gestalten.

Welches ist aktuell Ihr Lieblingskinofilm? Match Point von Woody Allen

Welches ist Ihr Lieblingssport? Tennis

 

http://www.tuv.com/schulen