Ein Ausflug nach Limburg

Die Gestaltungstechnischen Assistenten aus Siegen besuchen das Diözesan-Museum.

Am Freitag, den 07. Oktober 2016, stand Kultur auf dem Lehrplan der Gestaltungstechnischen Assistenten aus Siegen. Mit Bus und Bahn machten Sie unsere Schüler auf dem Weg ins anschauliche Limburg, ca. 100 km entfernt.

Gerade erst angekommen, stand schon der erste Kulturpunkt an: ein Besuch des Diözesan-Museums.

Dort ist zurzeit die Sonderausstellung „Wie die 11000 Jungfrauen nach Köln kamen“ zu sehen, in der es um Elisabeth von Schönau geht, die im 12. Jh. gelebt hat. Sie war im hohen Mittelalter wesentlich berühmter und beliebter als die uns heute geläufigere Hildegard von Bingen war. Besondere Popularität erreichte ihre Geschichte über die legendäre britische Königstochter Ursula und ihre Gefährtinnen, die durch einen Übersetzungsfehler von elf zu 11.000.
Im Anschluss besuchten die Schüler die sogenannte „Staurothek“, eine kunsthistorische Sammlung des Museums. Die Staurothek ist wertvolle Goldschmiedearbeit und ein Reliquiar eines Holzfragmentes, das nach christlicher Überzeugung einen Teil des Wahren Kreuzes darstellt.

Darüber hinaus gab es noch zahlreiche, meist sakrale Kunstgegenstände, Reliquienbehältnisse, Grabbeigaben und auch Gemälde zu sehen.

Abgesehen von diesem kulturell-religiösen Kontext konnten sich unsere Gestaltungstechnischen Assistenten natürlich auch von der Einzigartigkeit mittelalterlicher Email-Fertigungskunst anhand von den ausgestellten Kelchen, Schmuck, Mitren und Bischöfsstäben ein Bild machen.

Im Anschluss daran ging es noch mit den Schülern in den Dom, wo Herr Groß, Lehrer an der Schule in Siegen, selbst die Führung machen konnte, weil er über seine Facharbeit in Kunsthistorik geschrieben hat.

Gegen 14 Uhr machten sich alle nach einem kuscheligen Café-Besuch auf die Heimfahrt.

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